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drohender Wissensverlust

drohender Wissensverlust

drohender Wissensverlust - Erfahrungsweitergabe
untergehende Sonne

Wissensverlust droht in folgenden typischen Fällen:

  • Ruhestand, Generationswechsel, alters- und gesundheitsbedingtes Ausscheiden
  • ausscheidende Mitarbeiter (Arbeitsplatzwechsel, Kündigung)
  • Jobwechsel, Positionswechsel innerhalb der Organisation
  • Mutterschutz, Elternzeit

Für jeden dieser Fälle gibt es unterschiedliche Ansätze, Methoden und Prozesse zur Wissensbewahrung und zur Weitergabe der Erfahrungen, des Wissens, des Könnens und der Informationen des Mitarbeiters.

Erfolgreicher Erfahrungs- und Wissenstransfer mit der möglichst passenden Methode hängen dabei sowohl von der Unternehmenskultur, der Abteilung (Mitarbeiterstruktur, Qualifizierungsniveau), der Branche als auch dem Kulturkreis ab, also von den Rahmenbedingungen in Ihrem „Wissens-Garten„.

Wir unsterstützen Sie, Herausvorderungen des Wissens- und Erfahrungstransfers bei ausscheidendene Mitarbeitern möglichst gut zu meistern.

IT-Sicherheit und Datenschutz

IT-Sicherheit, Datenschutz und Geheimhaltung im Umgang mit Wissen

IT-Sicherheit, Datenschutz und Geheimhaltung im Wissensmanagement
Nepal – Himalaya

Auch in einem Unternehmen mit offener Unternehmenskultur und offener Informationskultur spielen IT-Sicherheit, Datenschutz und Geheimhaltung eine wichtige Rolle.

Insbesondere in Zeiten von sozialen Medien, Web 2.0, Industrie 4.0, mobilen Kommunikationsdiensten und mobilen Endgeräten nimmt die Anbindung des Unternehmens an das Internet über immer mehr Wege/Kanäle zu.

Durch die gleichzeitige immer stärkere Entwicklung hin zu wissensorientierten Unternehmen und damit der wachsenden Bedeutung des Wissens für den Geschäftserfolg des Unternehmen (USP),  spielt der Schutz und die Sicherheit dieses Wissens weiterhin eine wichtige Rolle.

Der zunehmenden Komplexität des Themas sollte bereits frühzeitig in entsprechenden Konzeptionen und Strategien – Rechnung getragen werden, da es nachträglich meist noch deutlich teurer wird.

Wir begleiten Sie bei dem Thema, ggf. auch ergänzt durch entsprechende Spezialisten. Stehen Sie bei diesem Thema doch besser mit beiden Beinen auf festem Boden.

Corporate Learning

Corporate Learning – systematische Weiterbildung, Ausbildung und Einarbeitung

Corporate Learning - Einarbeitung, Ausbildung, Weiterbildung
igendwo in Indien

Was verbirgt sich für uns hinter dem Begriff „Corporate Learning“:

  • effektive Weiterbildung und Qualifizierung im Unternehmen, in der Verwaltung oder in der Organisation
  • erfolgreiche und effiziente Einarbeitung (auch Onboarding – Themen)
  • innovative Personalentwicklung
  • zielgerichtetes Lernen im Prozess der Arbeit: z.B. Lernen in Projekten und Prozessen, Lernen von Kolleginnen, Lernen aus Fehlern, Lernen von Partnern, Lernen vom Markt usw.
  • eine passende Organisationskultur, die sowohl individuell zur Organisation, als auch für eine Wissensaustauschkultur/Lernkultur zwischen den Mitarbeitern passt.

Aufgrund unseres steinigen Lernweges:

  • vom eLearning vor der Jahrtausendwende
  • über das „Blended Learning“
  • „Mobile  Leaning“
  • „Social Learning“
  • MOOC (Massive Open Online Cource)
  • flipped/inverted classroom

sind wir überzeugt, dass (wie meistens) ein Mitttelweg zwischen Präsenzlernen und digitaler Unterstüzung ein guter Weg ist, wenn es um neues (externes) Wissen, als auch um interne Wissens- und Erfahrungsweitergabe geht. Auch dieser Mittelweg liegt meist nicht in der Mitte, sondern ist individuell, nicht nur für die Organisation, sondern oft auch für unterschiedliche Bereiche.

Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen:

  • klassischen Seminaren und Workshops
  • Lernen während der Arbeit
  • internetbasiertem Lernen (eLearning, Social Learning, Mobile Learning, flipped/inverted classroom,  MOOCs)
  • und offenen Methoden zur Kommunikation und Erfahrungsaustausch auf Augenhöhe (z.B. BarCamps)

entspricht unserer Vorstellung zum Corporate Learning und einer zeitgemäßen Strategie zur Qualifizierung der Mitarbeiter. Wir unterstützen Sie dabei einen individuell passenden Weg für Ihre Organisation zu finden und diesen umzusetzen. Eine wichtige begleitende Maßnahme kann dabei die Prozessgestaltung zur Änderung der Organisationskultur sein.

Wissensinseln

Wissensinseln – Fluch oder Segen

Wissensinseln
Wissensinseln

Ein häufiges Anliegen im intelligenten Umgang mit Wissen sind die negativen Aspekte von Wissensinseln, meist in Form einzelner Mitarbeiter, aber auch kleiner Gruppen, die:

  • wichtiges, schwer ersetzbares Unternehmenswissen konzentrieren und nicht weitergeben
  • dieses „Herrschaftswissen“ nutzen, um damit unersetzlich zu werden, oder diese „Wissens-Macht“ genießen
  • die damit ihren Arbeitsplat sichern möchten
  • die einfach vor lauter Arbeit nicht die Zeit haben ihr Wissen und Ihre Erfahrungen weiterzugeben

Daraus können sich folgende Nachteile für Ihre Organisation ergeben:

  • Ein Ausfall der Person (Krankheit, Unfall, Urlaub oder Kündigung) kann zu teilweiser oder kompletter Arbeitsunfähigkeit führen, bis hin, dass in kleineren Unternehmen sogar das Überleben des Unternehmens gefährdet ist.
  • Es gibt ein „Nadelöhr“ mit begrenzter Durchlasskapazität, wenn zeitweise mehr Bedarf an diesem Wissen, Erfahrung oder Kompetenz besteht, z.B. mehrere parallele Projekte
  • Es entsteht Unzufriedenheit, wenn z.B. eine solche Gruppe ihr Hoheitswissen gegenüber anderen Mitarbeiteren und Teams im Unternehmen ausnutzt.
  • Die Wissensinsel ist vielleicht nicht für alle Standorte bekannt und zugreifbar.

Aber auch die betroffenen Mitarbeiter sind oft nicht glücklich damit, denn „ein wenig Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man auch haben“.

Wir unterstützen Sie als Wissensmanagement – Berater und Coach, diese negativen Wissensinseln zu reduzieren und dafür Ihre geeignete Strategie zu finden und umzusetzen.

Natürlich gibt es durchaus positive Wissensinseln, die im Sinn einer effektiven und effizienten Wissensteilung Sinn machen und gefördert werden sollten. DIE Grenze zwischen positiv und negativ gibt es auch hier nicht, sonderen hängt, zumindest teilweise, von Ihrer Organisation und dem Markt (auch Branche) ab, in dem Sie tätig sind.

 

Kommunikation verbessern

Kommunikationskultur: Informations- und Wissensfluss verbessern

Kommunikation: Informations- und Wissensfluss verbessern
Freu Dich mit mir !

Jede Managerin, jede Projektleiterin und jede Therapeutin weiß es:

  • Kommunikation ist wichtig

aber trotzdem ist eine geeignete Kommunikationskultur und einen geeigneten Informationsfluss zu entwickeln und täglich zu leben, eine Herausforderung vieler Unternehmen und Organisationen.

Wir unterstützen Sie, einen möglichst guten Informations- und Wissensfluss zu finden und zu einem selbstverständlichen Bestandteil Ihres Unternehmens werden zu lassen.

Nachdem Sie sich im ersten Schritt Ihrer bestehenden Kommunikationskultur bewusst geworden sind, gilt es diese zielgerichtet und möglichst passend für Ihre Organisation zu entwickeln.

DIE pauschal richtige Kommunikationskultur gibt es nicht, sondern eine möglichst passende für Ihre Organisation. Mitarbeiterstruktur, Branche, Unternehmenskultur und Unternehmensgröße sind auch hier Faktoren mit entsprechendem Einfluss bei der Strategie-Entwicklung zu IHRER Kommunikationskultur und bei der Auswahl der geeigneten Methoden, diese mittelfristig zu erreichen und langfristig zu leben. Werden Sie sich Ihres „Wissens – Gartens“ bewusst.

Innovationsmanagement

Innovationsmanagement

Innovationsmanagement
neue Wege entstehen …

 Hier  bewegen wir uns im Spannungfeld zwischen:

  • Kreativität
  • Ideen
  • Innovationen

und im fundamentalen Unterschied zwischen:

  • Evolution und
  • Revolution (neudeutsch: disruptive Innovation, disruptive Technologie)

„Wenn ich die Folgen geahnt hätte, wäre ich Uhrmacher geworden.“ (Albert Einstein)

… bringt ein Dilemma zwischen Innovationsmanagement und Wissensmanagement, sowie Wissen und Qualifizierung auf den Punkt:

„Wenn ich zu genau geahnt oder gewusst hätte, was auf mich zukommt, hätte ich die Innovation lieber gelassen.“

… ist eine Tatsache, die für viele Innovationen, Erfindungen und Gründungen gilt, also ab der Phase, wo Kreativität oder eine Idee in die Realität umgesetzt wird.

Zu viel zu wissens, kann die Kreativität, die Ideen und auch die Innovationen negativ beeinflussen.  Der allseits bekannt Spruch mit unbekanntem Urheber:

„Alle sagten das geht nicht, dann kam einer, der wusste das nicht und hat`s einfach gemacht“ (einfach machen – Zitat)

hat seine Berechtigung. Was bedeutet das fürs Innovationsmanagement?

Nichtwissen als Innovationsfaktor?

Ganz klar NEIN, trotzdem JA aber keinesfalls JEIN.

Selbst im Change -Management werden weniger Fehler gemacht, als im Innovationsmanagement (inkl. Ideen-Management). Es ist im Innovations-Management ähnlich wie im Wissensmanagement:

„Es wird versucht durch ziehen der Pflanzen an den Blättern, diese zum Wachsen zu bringen. – also Innovationen zu managen, wie Produktionsprozesse.“

Selbst in der Wikipedia steht unter „Innovationsmanagement“ ein solch irreführender Satz, wie:

„Damit Ideen zu Innovationen verwertet werden können, MUSS ein InnovationsPROZESS durchlaufen werden.“

Seltsamerweise benutzen die Anhänger dieses Innovations-Prozess – Glaubens das „einfach machen -Zitat“, ohne den Widerspruch zum „InnovationsPROZESS“ zu bemerken. Es sind die gleichen Gläubigen, die von „Schwarzen Schwänen“ reden, oder begeistert sind, wenn sie darüber hören, aber „Schwarze Schwäne“ ablehnen, meiden und verjagen, sobald sie einem begegnen.

Natürlich wäre für eine ernsthafte Debatte zu dem Thema „Innovations-Prozess“ die Unterscheidung zwischen Evolution und Revolution bedeutend. Worauf ich hier  jedoch hinaus möchte, ist der Bertelsmann Leitspruch Anfang 1995: „Einfach machen – einfach machen„.

… und die Erkenntnis, dass sich gute und funktionierende Ansätze nicht unbedingt verbreiten … solange ein großer Teil des Managements Angst hat, Kontrolle (zumindest teilweise) aufzugeben.

In keinem Management Bereich können selbsorganisierte und eigenverantwortliche Mitarbeiter, sowie Führung auf Augenhöhe soviel Positives erreichen, wie im Innovationsmanagement.

Wie „Knowledge – Gardening“ dem „Wissensmanagement“ ist auch „Innovation Gardening“ dem suggerierten Bild von „Innovations – MANAGEMENT“ überlegen, insbesondere wenn auch manchmal eine Revolution (disruptive Veränderung) im Interesse Ihrer Organisation liegt.

Wir unterstützen Sie dabei, Ihren „Innovations – Garten“ aufzubauen. Probieren Sie es aus. Sie werden erst Ihren Ärger und dann Ihre Erfolge mit uns haben. Wir helfen Ihnen, Ihre Innovations-Prozesse innovativer „zu machen“.

Was sind schwarze Schwäne? Wir möchten es sein. Ob wir es sind, entscheiden Sie.

 

Zitate -1

„Es erscheint mir immer mehr, dass die Menschen die Wurzel von allem sind“
(Vincent van Gogh)

„Wir ertrinken in Informationen und hungern nach Wissen.“
(John Naisbitt)

„Wer den Kopf nicht hebt, kann die Sterne nicht sehen.“
(aus Armenien)

„Jenseits von Richtig oder Falsch existiert ein Ort – dort begegnen wir uns.“
(Dschelal ed-din Rumi)

„Wer nur das sieht, was vor ihm steht, kann nur erfahren, was er schon weiß.“
(Weisheit der Navajo-Indianer)

„Jeder sieht, was du scheinst. Nur wenige fühlen, wie du bist.“
(Niccoló Machiavelli)

„Man kann niemanden überholen, wenn man in seine Fußstapfen tritt.“
(Francois Truffaut)