Über uns – Vorstellung

„Intelligenter Umgang mit Wissen und Erfahrungen …“

Wissens-, Change- und Innovationsmanagement Steinturm
Steinturm – Kuba

kann unsere Gesellschaft, unser geschäftliches, öffentliches und privates Leben positiv und zum Nutzen aller Menschen verändern. „Don’t be evil“ ist Google, „Be good“ sind wir.

Die Unternehmensberatung von Dirk Liesch begleitet Sie auf diesem Weg, mit dem Fokus auf erfolgreiches und innovatives:

  • Wissens-Management
  • Change-Management
  • Innovations-Management
  • Corporate Learning
  • IT-Management (Web, Portale)

mit folgenden Dienstleistungen:

  • Strategie – Entwicklung
  • Beratung & Coaching
  • Seminare, Workshops, Schulungen
  • Projektbegleitung
  • Vorträgen, Moderationen
  • Interim – Management
  • Sparringspartner
  • Risiko – Management
  • Therapie

zu besseren und erfolgreicheren Unternehmen, Verwaltungen, Organisationen und Teams und Persönlichkeiten.

Die Berücksichtigung und Entwicklung der Unternehmenskultur ist darin ein wichtiger Schwerpunkt.

Lösungswege finden und realisieren

Gandhi - Ich bin der Wahrheit verpflichtet
Gandhi – Monument

Das Leben kann komplex sein. Einen der richtigen Wege zu finden und bis zum Ende zu verfolgen, ist Ziel unserer Begleitung.  Typische Herausforderungen für uns sind:

  • drohender Erfahrungs- und Wissensverlust durch auscheidende Mitarbeiter
  • Suchen und Finden von Daten, Informationen, Experten, Wissen und Erfahrungen
  • Wissensinseln reduzieren
  • Lernen aus Projekten und Fehlern
  • Kommunikation- und Unternehmenskultur verbessern
  • systematische Einarbeitung, Weiterbildung und Qualifizierung
  • Innovationen und Innovationskultur verbessern
  • Veränderungen erfolgreich gestalten
  • strategischer Umgang mit Wissen und Erfahrungen
  • IT-Infrastruktur und ITK-Strategie  zur Unterstützung von Wissenprozessen

Es gibt keinen Standardweg, der für jede Organisation passt. Das ist allen Themen gemeinsam. Ansonsten gilt es, Ihre individuelle Lösung zu finden, die möglichst gut zu Ihrem Unternehmen, ihrer Kultur und zu Ihrer Branche passt. Ihre Mitarbeiter mitzunehmen, ist ein Schwerpunkt, der all den Themen gemeinsam ist. 

Wissensmanagement

“ Wissensmanagement ist der intelligente Umgang mit Wissen“ …

Wissensmanagement - Gabe es immer nur eine Wahrheit ... Picasso
Winter in Chemnitz

ist unsere Definition für ganzheitliches Wissensmanagement. Wir arbeiten in der Praxis in diesem umfassenden und abstrakten Themenbereich mit einem 3-Säulen Modell, dass gegenüber anderen bekannten theoretischen Wissensmanagement Modellen praktische Vorteile hat.

Wissensmanagement 3-Säulen Modell
Wissensmanagement 3-Säulen Modell

 

 

„Messen“ – „Machen“ – „Wohlfühlen“ (MMW) ist neben RWU oder KTK eine der möglichen Abkürzungen der tragenden Säulen.  Fällt Ihnen noch eine Bezeichnung ein?

Für uns gehört das Wohlfühlen der Mitarbeiter, die Unternehmenskultur, Themen des Controllings, das ROI von Wissensmanagement Maßnahmen ebenso zum Gesamtpaket, wie das eigentliche „tun“.  Fast alle gebräuchlichen theoretischen WM-Modelle konzentrieren sich nur auf die mittlere Säule. Kritisch ist dabei die Vernachlässigung der Bedeutung des kulturellen Umfelds (rechte Säule) und der menschlichen Aspekte.

Deshalb bevorzugen wir das Bild des „Wissens – Gärtners“ gegenüber dem des „Wissens – Managers“.

Ideen und Zukunftsvisionen

Ideen und Zukunftsvisionen

Ideen, Zukunftsvisionen - wie werden wir morgen leben
act – change

„Wie werden wir morgen leben ?“

„Wie sehen soziale Netzwerke und soziale Medien der Zukunft aus?“

„Wie werden Informationen und Wissen nach ethischen Gesichtspunkten positiv genutzt?“

„Wie erhalten wir unsere Datenhoheit und Privatsphäre zurück? Was bedeutet das für die Cloud -Lösungen der Zukunft?“

„Shared economy – was sind sinnvolle, langfristige Modelle für uns?“

„Zukunft des Lernens und der Weiterbildung – Wo bringen uns elektronische Medien sinnvoll weiter?“ (in Organisationen und Schulbildung)

„Was ist eine lebensfreundliche Wissens – Gesellschaft in Zeiten der Globalisierung?“

„Was macht die lebenswerte Stadt der Zukunft aus? Wie ist der Weg dorthin?“

„Wie entwickeln sich Organisationskulturen mit motivierten, glücklichen und langfristigen Mitarbeitern.“

„Positive Chancen für den Umgang mit Wissen aus mobilen Technologien – welche lassen sich wie effektiv nutzen?“

sind einige Beispiele von Ideen und Zukunftsvisionen, die uns nicht nur aus theoretischer Sicht beschäftigen.

Wir entwickeln aber auch mit Ihnen kurzfristigere Ideen für Ihre Organisation, indem wir Ihre IST – Situationen aus externer Sicht kritisch hinterfragen.

Innovationen und Veränderungen, die unsere Wissensgesellschaft positiv voran bringen (in Deutschland und weltweit) sind Basis unserer Mission. Konkrete Zukunftvisionen und Ideen sind dabei ein Luxus, den wir uns leisten, auch wenn kein Kundenauftrag damit verbunden ist.

 

 

IT – Management

IT – Management zur Unterstützung von Wissensprozessen

IT Systeme zum Umgang mit Wissen und Erfahrungen
Indien 2010

Wissensprozesse können oft durch geeignete IT-Lösungen unterstützt, oder manchmal auch erst möglich gemacht werden. Dabei spielen aus IT-Sicht neben der reinen fachlichen Funktionen und der Einfachheit der Bedienung auch andere Kriterien eine wichtige Rolle.  Die folgende Grafik und die Stichworte verdeutlichen dies:

Wissensobjekte - Knowledge Objects aus IT Sicht
Wissensobjekte – Knowledge Objects aus IT Sicht
  • Enterprise Portal Strategie
  • Web 2.0, Social Web
  • Wikis, Microblogging, Social Media
  • (Enterprise) Content Management (ECMS)
  • eLearning Systeme und Authoring
  • Groupware / Collaboration Systeme
  • Dokumentenmanagement Systeme (DMS)
  • Wissensdatenbanken, Wissenspools
  • Sicherheit, Verschlüsselung
  • Rechte, Rollen, Personalisierung
  • Performance, Skalierbarkeit
  • Pflege- und Wartbarkeit, Service

Seit 1994 haben wir zu IT Lösungen, Technologien und Produkten im Bereich der Portal- , Wissensmanagement- und eLearning Lösungen ein umfangreiches Wissen erworben, welches Sie nutzen können.

Neben der Erfahrung ist Ihr Vorteil mit uns, dass wir unabhängig von konkreten Lösungen sind. Deshalb können wir wirklich unabhängig mit Ihnen die geeignetsten Lösungen für Ihre IT und Ihre Organisation anstreben.

drohender Wissensverlust

drohender Wissensverlust

drohender Wissensverlust - Erfahrungsweitergabe
untergehende Sonne

Wissensverlust droht in folgenden typischen Fällen:

  • Ruhestand, Generationswechsel, alters- und gesundheitsbedingtes Ausscheiden
  • ausscheidende Mitarbeiter (Arbeitsplatzwechsel, Kündigung)
  • Jobwechsel, Positionswechsel innerhalb der Organisation
  • Mutterschutz, Elternzeit

Für jeden dieser Fälle gibt es unterschiedliche Ansätze, Methoden und Prozesse zur Wissensbewahrung und zur Weitergabe der Erfahrungen, des Wissens, des Könnens und der Informationen des Mitarbeiters.

Erfolgreicher Erfahrungs- und Wissenstransfer mit der möglichst passenden Methode hängen dabei sowohl von der Unternehmenskultur, der Abteilung (Mitarbeiterstruktur, Qualifizierungsniveau), der Branche als auch dem Kulturkreis ab, also von den Rahmenbedingungen in Ihrem „Wissens-Garten„.

Wir unsterstützen Sie, Herausvorderungen des Wissens- und Erfahrungstransfers bei ausscheidendene Mitarbeitern möglichst gut zu meistern.

IT-Sicherheit und Datenschutz

IT-Sicherheit, Datenschutz und Geheimhaltung im Umgang mit Wissen

IT-Sicherheit, Datenschutz und Geheimhaltung im Wissensmanagement
Nepal – Himalaya

Auch in einem Unternehmen mit offener Unternehmenskultur und offener Informationskultur spielen IT-Sicherheit, Datenschutz und Geheimhaltung eine wichtige Rolle.

Insbesondere in Zeiten von sozialen Medien, Web 2.0, Industrie 4.0, mobilen Kommunikationsdiensten und mobilen Endgeräten nimmt die Anbindung des Unternehmens an das Internet über immer mehr Wege/Kanäle zu.

Durch die gleichzeitige immer stärkere Entwicklung hin zu wissensorientierten Unternehmen und damit der wachsenden Bedeutung des Wissens für den Geschäftserfolg des Unternehmen (USP),  spielt der Schutz und die Sicherheit dieses Wissens weiterhin eine wichtige Rolle.

Der zunehmenden Komplexität des Themas sollte bereits frühzeitig in entsprechenden Konzeptionen und Strategien – Rechnung getragen werden, da es nachträglich meist noch deutlich teurer wird.

Wir begleiten Sie bei dem Thema, ggf. auch ergänzt durch entsprechende Spezialisten. Stehen Sie bei diesem Thema doch besser mit beiden Beinen auf festem Boden.

Corporate Learning

Corporate Learning – systematische Weiterbildung, Ausbildung und Einarbeitung

Corporate Learning - Einarbeitung, Ausbildung, Weiterbildung
igendwo in Indien

Was verbirgt sich für uns hinter dem Begriff „Corporate Learning“:

  • effektive Weiterbildung und Qualifizierung im Unternehmen, in der Verwaltung oder in der Organisation
  • erfolgreiche und effiziente Einarbeitung (auch Onboarding – Themen)
  • innovative Personalentwicklung
  • zielgerichtetes Lernen im Prozess der Arbeit: z.B. Lernen in Projekten, Lernen aus Fehlern, Lernen von Partnern, Lernen vom Markt usw.

Aufgrund unseres steinigen Lernweges:

  • vom eLearning vor der Jahrtausendwende
  • über das „Blended Learning“
  • „Mobile  Leaning“
  • „Social Learning“
  • MOOC (Massive Open Online Cource)
  • flipped/inverted classroom

sind wir überzeugt, dass (wie meistens) ein Mitttelweg zwischen Präsenzlernen und digitaler Unterstüzung ein guter Weg ist.

Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen:

  • klassischen Seminaren und Workshops
  • Lernen während der Arbeit
  • internetbasiertem Lernen (eLearning, Social Learning, Mobile Learning, flipped/inverted classroom,  MOOCs)
  • und offenen Methoden zur Kommunikation und Erfahrungsaustausch auf Augenhöhe (z.B. BarCamps)

entspricht unserer Vorstellung zum Corporate Learning und einer zeitgemäßen Strategie zur Qualifizierung der Mitarbeiter. Wir unterstützen Sie dabei einen individuell passenden Weg für Ihre Organisation zu finden und diesen umzusetzen.

Wissensinseln

Wissensinseln – Fluch oder Segen

Wissensinseln
Wissensinseln

Ein häufiges Anliegen im intelligenten Umgang mit Wissen sind die negativen Aspekte von Wissensinseln, meist in Form einzelner Mitarbeiter, aber auch kleiner Gruppen, die:

  • wichtiges, schwer ersetzbares Unternehmenswissen konzentrieren und nicht weitergeben
  • dieses „Herrschaftswissen“ nutzen, um damit unersetzlich zu werden, oder diese „Wissens-Macht“ genießen
  • die damit ihren Arbeitsplat sichern möchten
  • die einfach vor lauter Arbeit nicht die Zeit haben ihr Wissen und Ihre Erfahrungen weiterzugeben

Daraus können sich folgende Nachteile für Ihre Organisation ergeben:

  • Ein Ausfall der Person (Krankheit, Unfall, Urlaub oder Kündigung) kann zu teilweiser oder kompletter Arbeitsunfähigkeit führen, bis hin, dass in kleineren Unternehmen sogar das Überleben des Unternehmens gefährdet ist.
  • Es gibt ein „Nadelöhr“ mit begrenzter Durchlasskapazität, wenn zeitweise mehr Bedarf an diesem Wissen, Erfahrung oder Kompetenz besteht, z.B. mehrere parallele Projekte
  • Es entsteht Unzufriedenheit, wenn z.B. eine solche Gruppe ihr Hoheitswissen gegenüber anderen Mitarbeiteren und Teams im Unternehmen ausnutzt.
  • Die Wissensinsel ist vielleicht nicht für alle Standorte bekannt und zugreifbar.

Aber auch die betroffenen Mitarbeiter sind oft nicht glücklich damit, denn „ein wenig Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man auch haben“.

Wir unterstützen Sie als Wissensmanagement – Berater und Coach, diese negativen Wissensinseln zu reduzieren und dafür Ihre geeignete Strategie zu finden und umzusetzen.

Natürlich gibt es durchaus positive Wissensinseln, die im Sinn einer effektiven und effizienten Wissensteilung Sinn machen und gefördert werden sollten. DIE Grenze zwischen positiv und negativ gibt es auch hier nicht, sonderen hängt, zumindest teilweise, von Ihrer Organisation und dem Markt (auch Branche) ab, in dem Sie tätig sind.

 

Kommunikation verbessern

Kommunikationskultur: Informations- und Wissensfluss verbessern

Kommunikation: Informations- und Wissensfluss verbessern
Freu Dich mit mir !

Jede Managerin, jede Projektleiterin und jede Therapeutin weiß es:

  • Kommunikation ist wichtig

aber trotzdem ist eine geeignete Kommunikationskultur und einen geeigneten Informationsfluss zu entwickeln und täglich zu leben, eine Herausforderung vieler Unternehmen und Organisationen.

Wir unterstützen Sie, einen möglichst guten Informations- und Wissensfluss zu finden und zu einem selbstverständlichen Bestandteil Ihres Unternehmens werden zu lassen.

Nachdem Sie sich im ersten Schritt Ihrer bestehenden Kommunikationskultur bewusst geworden sind, gilt es diese zielgerichtet und möglichst passend für Ihre Organisation zu entwickeln.

DIE pauschal richtige Kommunikationskultur gibt es nicht, sondern eine möglichst passende für Ihre Organisation. Mitarbeiterstruktur, Branche, Unternehmenskultur und Unternehmensgröße sind auch hier Faktoren mit entsprechendem Einfluss bei der Strategie-Entwicklung zu IHRER Kommunikationskultur und bei der Auswahl der geeigneten Methoden, diese mittelfristig zu erreichen und langfristig zu leben. Werden Sie sich Ihres „Wissens – Gartens“ bewusst.

actchange

Falls sich Insider bei meinem Mind Slam Video gewundert haben:

Ja, der „actchange“- Kanal ist neu. Lange habe ich gehofft, mir Aufwand, Mühe und Zeit ersparen zu können, welche hinter „actchange“ (Idee+Domains existieren schon 10 Jahre) lauern. Doch trotz vieler niederschwelliger Impulse, wie z.B. in den letzten Jahren zu „Ethik im Wissensmanagement“, „lebenswertes Chemnitz“, „Jedi des Jahres“ oder „freien Bildungsinhalten – OER“, hat bisher kein Funke zu einem wärmenden Feuer für intelligenten Umgang mit Wissen in der Gesellschaft gereicht.

Da mein Vortragsinhalt vom Mind Slam thematisch gar nicht in den „open-academy“-Kanal passt und ich für die „Stories of Europe“ eine eigene Zuarbeit (als Video) zugesagt habe, ist nun (leider) der erste „actchange“ Schritt getan. Mal sehen, welche wann folgen ;-).

„actchange“ – Was steckt dahinter

„actchange“ hat positive Veränderungen in Gesellschaft, Wirtschaft, Politik, Medien und im Privaten als Vision.

Sowohl kritische Beiträge, als auch Ideen, Initiativen und Lösungsvorschlage sollen nicht nur Problemfelder und Herausforderungen möglichst klar benennen, sondern haben das Ziel:

Handeln (act) zu initiieren um positive Veränderungen (change) zu starten.

Veränderung erfordert ein Verlassen der Komfortzone. Deshalb zielen einige Beiträge darauf ab, diese Komfortzone zu stören, teilweise auch mit satirischen Mitteln. Ziel ist es, selbständiges kritisches Denken anzuregen, also den eigenen Verstand zu gebrauchen und nicht nur zur Verfügung gestellte Informationen unkritisch zu konsumieren. Nur so kann ein intelligenter und ethischer Umgang mit Wissen entstehen.

Mind Slam

Vorbild des Mind Slam sind die Formate des Poetry-Slam und des daraus abgeleiteten Science-Slam.

Die 4-6 Referenten, bzw. Vortragenden stellen in 12 minütigen Beiträgen unterhaltsam und informativ interessante Themen rund um ein Leitthema vor, in einem bunten Mix, vorwiegend aus dem Unternehmens- und Projektalltag (Praxis), jedoch auch aus Wissenschaft und Forschung. Die starke Praxisorientierung der Themen, sowie erfahrene Praktiker als Referenten stellen den wesentlichen Unterschied zum Science-Slam dar.

Ziel ist es auch hier, mit den eigenen praktischen Themen, z.B. aus dem eigenen Unternehmen, das Publikum, was zu großen Teilen fachfremd ist, möglichst prägnant, unterhaltsam und allgemeinverständlich vom eigenen Thema zu begeistern.

Dies ist nicht nur für das Publikum unterhaltsam, informativ und lehrreich, sondern auch für die meisten Referentinnen, die z.B. im Arbeitsleben Geschäftsführerinnen, Managerinnen oder Projektleiterinnen sind, eine spannende und interessante Herausforderung.

Natürlich lässt sich auch hier ein Gewinner durch den Beifall des Publikums ermitteln und mit einem kleinen Preis ehren.

1. Mind Slam Chemnitz
1. Mind Slam Chemnitz

Der erste Mind Slam fand am Montag den 23.10.2017 im Turm-Brauhaus in Chemnitz statt. Das Leitthema war „Wissen schafft! – intelligenter Umgang mit Wissen“ (Wissensmanagement). Link zum Rückblick des ersten Mind Slam.

Entstehungsgeschichte:

Die Idee des „Knowledge Slam“ kam mir (Dirk Liesch) bei einem Treffen der Regionalkoordinatoren der Gesellschaft für Wissensmanagement (2016) im Gespräch mit Frank Gerich, als wir über neue kreative Formate für unsere Regionalveranstaltungen nachdachten. Die Bezeichnung  änderte sich später in „Mind Slam“ aufgrund der Abstimmungen mit einem Kooperationspartner (P3N Marketing GmbH, Chemnitz) für den ersten „Knowledge Slam / Mind Slam“ in Chemnitz. „Mind Slam“ hat den Vorteil, dass es nicht ganz so sehr thematisch auf „Wissensmanagement“ abzielt, sondern auch für andere Leitthemen verwendbar ist. So lässt sich einfacher eine Veranstaltungsreihe auf diesem Format organisieren.

Rückblick – erster Chemnitzer „Mind Slam“

Am 23. Oktober 2017 fand im Turm-Brauhaus der erste Chemnitzer Mind Slam statt

1. Mind Slam Chemnitz
1. Mind Slam Chemnitz

Auf dem Treffen der Regionalkoordinatoren der GfWM in Berlin (2016) entstand bei mir in einem Gespräch mit Frank Gerich (RK Rheinland) die vage Idee eines „Knowledge Slam“ als Kooperationsveranstaltung mit einigen regionalen Partnern in einem Brauhaus in Sachsen.

Daraus entwickelte sich eine der seltenen Ausnahmen, wo die Idee zur Realität wird, weil sich nicht nur Begeisterte, sondern auch Mitmacher fanden. Vielen Dank deshalb an die Teams von P3N (Chemnitzer Monitoring), vom Turm-Brauhaus Chemnitz, der GPM Chemnitz, der CWE und der Komplizen-Chemnitz.

Die Informationen zu unserem Mind Slam, welche Vorbilder er hat und wie unser Programm aussah, ist der Veranstaltungsankündigung zu entnehmen.

Rund 70 Zuhörerinnen waren gekommen, den 12-minütigen Beiträgen zu unterschiedlichen Themen rund um den intelligenten Umgang mit Wissen und Nichtwissen zu lauschen.

Zu den sechs Vorträgen:

  • Nutzen Sie Ihr Nichtwissen! | Daniel Juling, nichtwissen.com
    Daniel Juling begeisterte in einem abwechslungs- und emotionsreichen, sowie kurzweiligen Beitrag, so dass seine Botschaft überzeugte: „Ihr Nichtwissen wird immer größer sein, als Ihr Wissen. Warum nicht das größere Potential nutzen?“ Es war ein Thema, was das Publikum begeisterte. Was dies allerdings mit Knetmasse zu tun hat, wissen nun leider nur die Teilnehmer, die sich an diesem Abend für den Mind Slam Zeit genommen haben. Nutzen Sie dieses Nichtwissen bei Ihrer nächsten Entscheidung zur oder gegen die Teilnahme an einem Mind Slam in Chemnitz. (Link zum PDF des Vortrags, 14,8 MByte)

    Daniel Juling - Mind Slam Chemnitz
    Daniel Juling – Mind Slam Chemnitz
  • Künstliche Intelligenz im Internet of Things | Michael Thess, Signal Cruncher GmbH
    Wie wir von Michael Thess erfuhren, gibt es derzeit viele spannende Themen für Mathematiker, uns zu helfen, dass die Maschinen sinnvoll eigenständig lernen und sich möglichst bald optimal verhalten und entscheiden. Realtime Analytics ist der Ansatz, schnelle und gute Entscheidungen mit dezentralen Agenten zu treffen, ohne zentrale Daten und ohne große Data Warehouses, lernende Algorithmen statt Massendaten. Das wirft doch für mich ein ganz anderes Licht auf die lernende Organisation, wenn ich mir den lernenden Gabelstabler vorstelle, der hoffentlich nicht einfach wegen schlechter Organisationskultur und Missmanagement das Unternehmen wechselt. Eine Zeit der Glückseligkeit im heutigen Konzernmanagement droht :-). ( Link zum PDF des Vortrags, 1,6 MByte)

    Michael Thess - Mind Slam Chemnitz
    Michael Thess – Mind Slam Chemnitz
  • Was wir genau wissen – dass wir nichts wissen | Robby Berg, GISA GmbH
    Wie praxisnah beide angekündigte Referenten sind, zeigte sich daran, dass der Partnerreferent Ulrich Meier leider kurzfristig im Projekt bei einem Kunden sein musste. In einem sehr praxisnahen und freien Beitrag, in dem immer wieder die langjährige Erfahrung von Robby Bergk als Projektmanager deutlich wurde, brachte er unterhaltsam etwas Licht ins Dunkel folgender Fragen: Wie kann ein Wissenstransfer in Teams oder zwischen Auftragnehmern und Aufraggebern gelingen? Wie können kommunikative Missverständnisse vermieden werden? (frei gesprochen, kein PDF)

    Robby Bergk - Mind Slam Chemnitz
    Robby Bergk – Mind Slam Chemnitz
  • Viele Daten – Viel Wissen? | Matthias Nagel, simba n3
    Wertschöpfung durch Daten war das informative und aufschlussreiche Thema von Matthias Nagel, wobei es hier sehr schön ergänzend zum Vortrag von Michael Thess um die andere Seite, also  Big Data und die nutzbringende Auswertung und Nutzung dieser großen Datensammlungen ging. Am Ende gab Matthias Nagel allen Zuhörern mit auf den Weg: „Trotz aller Innovationen im Bereich Big Data, darf der Mensch das Denken nicht vergessen – denn Wissen heißt Begreifen.“ (Link zum PDF des Vortrags)

    Matthias Nagel - Mind Slam Chemnitz
    Matthias Nagel – Mind Slam Chemnitz
  • Intelligenter Umgang mit Wissen – warum? | Dirk Liesch, Gesellschaft für Wissensmanagement e.V.- Sachsen
    Dass mir  intelligenter Umgang mit Wissen nicht nur in Unternehmen, sondern auch in der Gesellschaft, der öffentlichen Verwaltung, sowie der Politik und der Medien am Herzen liegt, wissen in der GfWM e.V. bereits einige Personen. Verantwortliche und Entscheidungsträger zum Nachdenken anzustubsen, indem man an ihrer Komfortzone anklopft, ist mein Weg die Chance auf einen ersten Schritt zu Veränderungen zu erhöhen. Aber hören und sehen Sie selbst den Anstubser für Verantwortliche der Kommune und der kommunalen Unternehmen in Chemnitz. (Link zum PDF des Vortrags, 2,9 Mbyte):
  • Wachstum und Wissen managen – Ein Erfahrungsbericht | Rico Barth, c.a.p.e. IT GmbH
    Wie hat sein KMU Wachstum gemanaged und tut es noch, dass war der intensive Erfahrungsbericht von Rico Barth. Der Wandel vom Open Source-Dienstleister zum Open Source-Hersteller machte den Wachstumsprozess und den damit notwendigen Wandel des Unternehmens notwendig, auf allen Ebenen, wie: Organisationsstruktur, Unternehmenskultur, Mentalität und Bereitstellung sowie Weitergabe von Wissen. Falls es irgendwo wachsende KMU gibt, hier war der Vortrag für sie. (Link zum PDF des Vortrags, 2,4 Mbyte)

Die Rückmeldung der Gäste aus Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen war durchweg positiv, und das lag nicht nur an der guten Verpflegung im Turm-Brauhaus Chemnitz, oder den zahlreichen Gesprächen danach (erst 22:30 Uhr konnte ich zusammenpacken und gehen), sondern wesentlich an den abwechslungsreichen Ideen und Impulsen der Vorträge für die eigene Arbeit.

Weitere Rückblicke unserer Partner zum Mind Slam gibt es hier:

Falls sich Insider bei meinem Mind Slam Video wundern: Ja, der „actchange“- Kanal ist neu. Lange habe ich gehofft, mir Aufwand, Mühe und Zeit ersparen zu können, welche hinter „actchange“ (Idee+Domains existieren schon 10 Jahre) lauern. Doch trotz vieler niederschwelliger Impulse, wie z.B. in den letzten Jahren zu „Ethik im Wissensmanagement“, „lebenswertes Chemnitz“, „Jedi des Jahres“ oder „freien Bildungsinhalten – OER“, hat bisher (auch in der GfWM) kein Funke zu einem wärmenden Feuer für intelligenten Umgang mit Wissen in der Gesellschaft gereicht. Da nun mein Vortragsinhalt vom Mind Slam thematisch gar nicht in den „open-academy“-Kanal passt und ich für die „Stories of Europe“ eine eigene Zuarbeit zugesagt habe, ist nun (leider) der erste „actchange“ Schritt getan. Mal sehen, welche wann folgen ;-).

Vielen Dank bei allen Beteiligten, die diese Idee mit realisiert haben.

Dirk Liesch

Aktionen – Specials – Sonderangebote

Aktionen  und Zufriedenheitsgarantie

Wissens- und Innovationsmanagement Aktionen, Specials, Sonderangebote
unerklärlich, unverständlich aber wahr

Aufgrund der derzeitigen Arbeitsauslastung gibt es derzeit keine Sonderangebote und keine speziellen Aktionen.

Kleine- und Mittelständie Unternehmen und Handwerksbetriebe unterstützen wir jedoch gern, entsprechende Unterstützungen und Förderungsmöglichkeiten des Bundes, der EU oder ihres Bundeslandes in Anspruch zu nehmen.

Zufriedenheitsgarantie

Damit Sie als Neukunde nicht nur sehen, wie wir scheinen, sondern fühlen wie wir sind, gibt es für Sie und ihr interessantes Projekt unser Angebot:

Kennenlernen mit Zufriedenheitsgarantie.

Das bedeutet: Haben Sie und wir ernsthaftes Interesse an einer gemeinsamen Zusammenarbeit, so bieten wir Ihnen eine zeitlich begrenzte Testphase, in der wir für Sie tätig werden, Sie aber nur bezahlen, wenn Sie mit unserer Leistung zufrieden sind. Gerne informieren wir Sie über die Details, nachdem wir Interesse aneinander gefunden haben.

Unsere Stammkunden sollen natürlich nicht ausgeschlossen sein. Beginnen Sie mit uns ein neues Geschäftsfeld, in dem wir noch nicht für Sie tätig waren, oder (was nicht vorkommen sollte) unser Mitarbeiter für Sie wechselt, dann bieten wir Ihnen dafür gern ebenfalls unser „Kennenlernen mit Zufriedenheitsgarantie“.

Mitmachen: Wissensmanagement MOOC 2017 + OER Kursbuch + flipped classroom Weiterbildung

Ihre individuelle Weiterbildung rund um Wissensmanagement

Sie haben in 2017 zahlreiche und damit ganz individuelle Möglichkeiten, sich und andere in Sachen Wissensmanagement weiterzubilden und damit auch dieses freie, offene und innovative Bildungsangebot zu unterstützen oder diese „new work – Transformation“ in der Qualifizierung auch auf Ihre eigenen Fachthemen zu adaptieren:

  • flipped classroom Training, vom 27. bis 28.4. in Dresden (Teilnahme)
  • Wissensmanagement-MOOC 2017, offenes und freies Lernangebot (Unterstützung und Sponsoring, Teilnahme)
  • Wissensmanager – Ausbildung 2017, mit dem Ziel, nach mündlicher Prüfung ein qualifiziertes Zertifikat als „Wissensmanager“ zu erwerben (Teilnahme, Partner)
  • Entwicklung innovativer, gemeinsamer flipped classroom Trainings/Seminare (Partner)
  • freie Lerninhalte für eigene Angebote im Unternehmen, Organisation und Verwaltung (Nutzung)
  • Weiterentwicklung des freien Kursbuchs (OER, CC-BY Lizenz) zum Wissensmanagement ( Unterstützung /Sponsoring, Partnerschaft, Mitmacher)

Dieser Inhalt/Beitrag ist noch in Bearbeitung und wird bis ca. Mai 2017 noch nach und nach aktualisiert/ergänzt/vervollständigt.

„flipped classroom“ Training
vom 27. bis 28.4. in Dresden

Für schnell entschlossene flexible Macher mit dem Motto „Praxiserfahrung machen und austauschen“ ist dieses 2-Tages „flipped classroom“ Training zum Wissensmanager optimal.

Hier gibt es den Flyer inkl. Anmeldeformular (Achtung: Anmeldefrist 5. April 2017) zum download.

Sie lernen eine „flipped classroom“ Weiterbildung als berufsbegleitende Qualifizierung persönlich kennen und bilden sich gleichzeitig zum Wissensmanager weiter. Als Abschluss besteht die Möglichkeit ein Zertifikat der Gesellschaft für Wissensmanagement e.V. zu erhalten.

Dies ist die intensivste und kompakteste Form der Weiterbildung.

Wissensmanagement-MOOC 2017

Die Unterstützung , das Sponsoring und die Teilnahme sind 2017 in gleicher Weise möglich, wie 2016.

Wir danken den bisherigen und aktuellen Unterstützern dieser freien und offenen Lernangebote (MOOC und OER-Kursbuch) zum Wissensmanagement. Hier finden Sie auch die Möglichkeiten der Unterstützung, die auch 2017 möglich sind, und für die wir und die Nutzer dieser freien Bildung uns sehr herzlich bedanken.Den aktuellen Unterstützer – Flyer für 2017 können Sie direkt hier downloaden (PDF).

Der WMOOC 2017 startet am 3. Oktober 2017.

Wissensmanager – Ausbildung 2017

Wenn Sie:

  • Manager mit Personalverantwortung
  • Projektleiter
  • Personalentwickler, HR-Verantwortlicher
  • Qualitätsverantwortlicher

sind, macht für Sie eine berufsbegleitende Qualifizierung zum „Wissensmanager“ besonders Sinn, da „intelligenter Umgang mit Wissen“ inklusive dem Wissens- und Erfahrungsschatz Ihrer Mitarbeiter/Team -Mitglieder  für Ihre Arbeit wichtig ist.

Diese 4-monatige berufsbegleitende Qualifizierung und Weiterbildung zum „Wissensmanager“ erfolgt als effektive flipped classroom Ausbilung (Theorie: online, Praxis:  zwei Präsenzseminare) und schließt mit einem qualifizierten Zertifikat zum „Wissensmanager“ ab (nach mündlicher Prüfung).

Den Flyer zur Wissensmanager – Ausbildung 2017 können Sie hier direkt downloaden (PDF).

Es bestehen auch Möglichkeiten als Partner bei dieser Ausbildung mitzuwirken. Nehmen Sie bei Interesse daran bitte Kontakt mit Dirk auf.

Entwicklung innovativer, gemeinsamer flipped classroom Trainings/Seminare

Nicht immer, wenn intelligenter Umgang mit Informationen, Wissen und Erfahrungen im Beruf wichtig ist, braucht es eine komplette Qualifizierung zum „Wissensmanager“. Dann macht evtl. eine von folgenden zwei Alternativen Sinn:

  • Einbau von einzelnen Lernbausteinen (learning nuggets) aus dem freien Wissensmanagement Kursbuch, dem WMOOC oder den „flipped classroom“ Präsenzseminaren als angepassten Teilbereich in Ihre eigenen Qualifizierungsmaßnahmen im Unternehmen (Ihre Angebote ergänzt um themenspezifische Wissensmanagement – Bausteine) .
  • Aufbau Ihrer eigenen berufsbegleitenden „flipped classroom“ Trainings zu Ihren Qualifizierungsthemen mit unserer Unterstützung und auf Basis unserer praktischen Erfahrungen (Konzeptions- und Durchführungsunterstützung bei Ihren neuen flipped classroom Angeboten unabhängig vom Fachthema „Wissensmanagement“).

Wir würden uns freuen, unsere Ergebnisse und Erfahrungen gemeinsam mit Ihnen in Ihre eigenen fachspezifischen Angebote zu integrieren. Bitte nehmen Sie dazu direkt mit uns Kontakt auf.

Freie Wissensmanagement-Lerninhalte in der eigenen Organisation nutzen

Ziel dieses offenen Projektes (OER-Kursbuch) zum Wissensmanagement war und ist es, dass Sie sowohl die entstandenen elektronischen Lernbausteine einzeln, als auch den ganzen Kurs in Ihre eigenen Lernangebote für Ihre Mitarbeiter (elektronisch) integrieren können. Dazu soll auch eine Übernahme dieser „learning nuggets“ zum Wissensmanagement in Ihre eigenen internen online Lernsysteme und Angebote weitgehend automatisch möglich sein/werden.

Wenn Sie daran Interesse haben, nehmen Sie dazu bitte direkt Kontakt zu uns auf.

Weiterentwicklung des freien Wissensmanagement-Kursbuchs

Dieses freie und offene Bildungsprojekt (OER, CC-BY Lizenz) zum Wissensmanagement soll sich kontinuierlich und langfristig weiterentwickeln. Das geht nur mit Ihnen zusammen, als  Unterstützer, Mitmacher, Sponsor, Partner oder Nutzer.
Wenn Sie fachliche Themen und Beiträge, gute Beispiele oder auch nur Hinweise, Feedback und Kritik haben, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

Bitte denken Sie daran, auch freie hochwertige Bildung kostet in der Bereitstellung, Erstellung der Bildungsmaterialien und in der Pflege und Betreuung genau soviel Geld wie kommerzielle Bildung. Deshalb ist eine finanzielle Unterstützung, z.B. durch die Teilnahme an den obigen Angeboten mehr als willkommen und eine Unterstützung all jener, die sich eine vergleichbare kommerzielle Ausbildung nicht leisten können.

„flipped classroom“ unter Einbeziehung freier digitaler Lernmaterialien (OER) ist für uns eine wichtige „new Work“-Innovation, bzw. eine „digitale Transformation“ in der beruflichen Qualifizierung, um das Thema in einige aktuelle „Hype-Themen“ einzuordnen.

Vielen Dank für Ihr „Mitmachen 2017“.

Gabriele Vollmar und Dirk Liesch

Bei Interesse, Fragen oder eigenen Ideen zu einem der Themen oder zu eigenen Vorschlägen  nehmen Sie Kontakt zu uns auf.

Einladung zum Wissensmanagement MOOC (#wmooc)

Wissensmanagement MOOC  – intelligenter mit Wissen umgehen

Am 4.Oktober 2016 beginnt der freie  „Massive Open Online Course“ zum Thema Wissensmanagement (WMOOC).
Wir würden uns freuen, Sie und Ihre Kollegen dabei zu begrüßen, wenn:

  • intelligenter Umgang mit Wissen für Sie persönlich oder für Ihre Organisation eine Rolle spielt.

Mehr Informationen und die Anmeldung finden Sie unter:
https://mooin.oncampus.de/wmooc

Parallel dazu entsteht online „Das freie Wissensmanagement Standardwerk“ als freies Lernmaterial (OER – Open Educational Resources) unter:
http://wissensmanagement.open-academy.com

Wie Sie selbst als „MitMacher“ unterstützen können, ist hier beschrieben:
http://wissensmanagement.open-academy.com/mitmachen-aber-wie/

Da alles dauerhaft offen und kostenfrei ist, werden für dieses Gesamt – Projekt auch weitere finanzielle Unterstützer gesucht:
http://wissensmanagement.open-academy.com/wmooc-unterstuetzer-sponsor-werden/

Interessant und nützlich kann  MitMachen oder finanzielle Partnerschaft für Personen und Organisationen sein:

  • denen freie Bildungs- und Chancengleichheit etwas bedeutet
  • für die der „intelligente Umgang mit Wissen“ wichtig ist
  • die Verantwortung für die Gesellschaft übernehmen
  • die Produkte und Dienstleistungen im Bereich Wissensmanagement, Qualitätsmanagement,  Innovationsmanagement, eLearning oder Projektmanagement anbieten
  • die selbst im Bildungs- / Weiterbildungsumfeld tätig sind

Sollten Sie oder Ihre Organisation dazu gehören, freuen wir uns über Ihr „MitMachen“ oder/und Ihre finanzielle Unterstützung.

Wir danken besonders herzlich unseren derzeitigen Partnern, die dieses Projekt erst möglich gemacht haben: http://wissensmanagement.open-academy.com/projekt-unterstuetzer/

Herzliche Grüße
Dirk Liesch

Open Educational Resources

Wir unterstützen freie Bildungsinhalte (OER, Open Educational Resources), weil wir überzeugt davon sind.

Warum, das finden Sie ausführlich in unserem  Whitepaper „Freie Bildungsinhalte“ (PDF, 460 KB).

Ein Beispiel, wie wir dies leben, ist unser Wissensmanagement-MOOC 2016. Im Rahmen dieses MOOC-Projektes ist auch die erste Version des durch Dirk Liesch und Gabriele Vollmar ins Leben gerufenen freien Wissensmanagement – Standardwerks (OER, Lizenz „CC-BY“) entstanden.

Zusammenfassung:
Qualitativ hochwertige freie Lerninhalte (Open Educational Resources – OER) werden sich in den nächsten 10-15 Jahren für alle Standard-Lerninhalte durchsetzen. Auch im beruflichen Umfeld spricht mehr für die OER Verbreitung, als dagegen. Ein Ansatz, freie Lerninhalte erfolgreich einzusetzen, ist das Abstract-Modell. Es fokussiert auf zielgruppenorientierte Lernpfade, die Unterstützung unterschiedlicher Lerntypen und die Wiederverwendung im Internet verteilter guter OER. OER werden Präsenzveranstaltungen nicht verdrängen, aber verändern, hin zu mehr Interaktivität und Erfahrungsaustausch.
Bessere OER werden zunehmend zu erfolgreichen Formen des „flipped learning“ (blended learning) führen, in der Form, das Theorie verstärkt online vermittelt wird und das Präsenzlernen ein verstärktes gemeinsames Ausprobieren und persönlicher Erfahrungsaustausch wird. Im Bereich privater Hobbies und Tätigkeiten werden gute Erklärvideos zunehmend Papierpublikationen und textbasierte Onlineinformationen verdrängen, jedoch nicht vollständig. Auch die besten OER geben nur Informationen weiter. Das diese beim Empfänger Wissen, Erfahrung und Können werden, braucht es praktische Anwendung und das Lernen aus daraus resultierenden Fehlern. Diese Lernerfahrung können auch OER nicht ersetzen.

Inhaltsverzeichnis des Whitepaper:

1    ZUSAMMENFASSUNG
2    WAS SIND FREIE BILDUNGSINHALTE (OER)
3    VORTEILE UND SOZIALE ASPEKTE VON OER
4    OER, INTERNET UND MEDIALE LERNFORMEN
5    HERAUSFORDERUNGEN UND HEMMSCHWELLEN

  • 5.1    WISSENSGEBER – HEMMSCHWELLEN
  • 5.2    NUTZER – HEMMSCHWELLEN
  • 5.3    LEHRER, TRAINER, DOZENTEN – HEMMSCHWELLEN
  • 5.4    SCHLECHTE ERFAHRUNGEN AUS FEHLVERSUCHEN

6    EFFEKTIVE OER-NUTZUNG MIT DEM „ABSTRACT – MODELL“

  • 6.1    WAS IST DAS „ABSTRACT – MODELL“?
  • 6.2    DAS „ABSTRACT – MODELL“ AM BEISPIEL
  • 6.3    WELCHE PROBLEME LÖST DAS ABTRACT-MODELL
  • 6.4    NACHTEILE DES ABSTRACT-MODELLS

7    AUSWIRKUNG VON OER AUF BISHERIGE GESCHÄFTSMODELLE

Wissensmanagement – MOOC-2016

Mitarbeiterqualifizierung und interaktives, offenes und freies Lernmaterial (OER – Open Educational Resources) zum Thema:

Wissensmanagement – MOOC

Der WMOOC 2016 fand von Oktober 2016 bis Januar 2017 erstmalig statt. Trotz des trockenen Themas „Wissensmanagement“, nahmen 552 Personen am WMOOC 2016 teil und es entstanden mehr als 40 Videos mit ca. 30 Stunden wertvollem Video-Material extra für den WMOOC.

Deshalb findet der WMOOC  auch 2017/18 seine Fortsetzung (und hoffentlich noch einige Jahre länger).  Auch Aufbau und Pflege des freien OER-Kursbuches zum Wissensmanagement über Impulse aus der WMOOC Community hat sich bewährt und wird fortgesetzt.

Zur autodidaktischen Wissensmanagement-Weiterbildung soll er dauerhaft frei zugänglich bleiben.

Zur Anmeldung geht es hier: https://mooin.oncampus.de/wmooc

Sie können auch in dieser „autodidaktischen Phase“ sehr gerne noch Unterstützer, insbesondere auch zur kontinuierlichen Weiterentwicklung des freien Wissensmanagement-Kursbuchs unter http://wissensmanagement.open-academy.com (Lizenz: „CC-BY“) werden.

Den Unterstützer – Flyer  für Unternehmen erhalten Sie hier (PDF – Dokument).

Hier wird das Projekt des Wissensmanagement – MOOC 2016 im Crowd Funding – Video erklärt:

Durch Ihre Unterstützung  schafft Ihre Organisation ein dauerhaftes, interaktives, qualitativ hochwertiges und frei zugängliches Lernmaterial für den intelligenten Umgang mit Wissen, insbesondere:

  • praxisorientiertes Wissensmanagement in Unternehmen, Verwaltung und Non-Profit-Organisationen
  • für die persönliche Wissensarbeit

Ihr Nutzen während des WMOOC 2016 und danach:

  • Qualifikation Ihrer Mitarbeiter zum Thema Wissensmanagement in 2016 über den MOOC
  • 2 Tage begleitendes Inhouse-Präsenzseminar in 2016 von uns Kursleitern (Inhalts- und Terminabstimmung mit Ihnen, nach Ihrem Bedarf)
  • Interaktives, hochwertiges Schulungsmaterial für Ihre Mitarbeiterqualifikation über viele Jahre
  • Integration des Materials in Ihr eigenes, spezifisches Weiterbildungsangebot
  • Positives Image als innovative, wissensorientierte Lernende Organisation, da Sie dauerhaft als Unterstützer dieses freien Lernmaterials genannt werden
  • Höhere Mitarbeiterzufriedenheit, weniger Fehler, mehr Innovation, bessere Wettbewerbsposition und finanzielle Einsparungen durch noch intelligenteren Umgang mit Wissen

Den Unterstützer – Flyer erhalten Sie hier (PDF – Dokument).

Kursleiter: Gabriele Vollmar (WWW-Site), Dirk Liesch (Kurzprofil)

Wann findet der WMOOC 2016 statt:  Oktober 2016 -Januar 2017

logos Dirk Liesch Consult und Wissen und Kommunikation


Was ist ein MOOC?

MOOC steht für Massive Open Online Course und bezeichnet kostenlose Onlinekurse im Internet für potenziell große Teilnehmer- bzw. Teilgeberzahlen.
MOOCs kombinieren traditionelle Formen der Wissensvermittlung wie Videos, Lesematerial und Problemstellungen mit Foren, in denen Lehrende und Lernende miteinander kommunizieren und Lern-Gemeinschaften bilden können. Da Teilnehmer ihr Wissen mit einbringen und weitergeben, hat sich auch der Begriff Teilgeber etabliert.
Der Wissensmanagement MOOC soll angemeldeten Teilgebern kostenlos zur Verfügung stehen. Alle Lernmaterialien werden auf einer Website dauerhaft zur Verfügung gestellt. Die Interaktion wird durch eine XING-Gruppe für die Teilgeber, Kursleiter und Referenten einfach unterstützt. Die Teilgeber oder unterstützenden Unternehmen benötigen keine zusätzliche technische Infrastruktur.

Zielgruppe des Wissensmanagement MOOC 2016

Deutschsprachige Wissensarbeiter und die, die es werden wollen. Das sind alle Mitarbeiter in Unternehmen und Organisationen, deren tägliches Tun stark auf Informationen und Wissen basiert, alle Hochschullehrer und Lehrer, sowie Studenten.

Was erwartet die Teilgeber?

„Wenn Siemens wüsste, was Siemens weiß“ ist ein allseits bekannter Spruch der Erkenntnis, dass es in jeder Organisation (und auch bei jedem Einzelnen) noch hinreichendes Potenzial gibt, den intelligenten Umgang mit Erfahrungen und Wissen zu verbessern, also  Wissensschätze zu heben und damit Leistungsfähigkeit und Mitarbeiterzufriedenheit zu verbessern. Dabei kommt es auf den jeweiligen spezifischen Kontext an, ob das Potenzial eher in einer Verbesserung der Unternehmenskultur, der Optimierung der Wissensprozesse, einer verbesserten IT-Unterstützung, dem Einsatz geeigneter Methoden oder einer Kombination von allem liegt.

Die Teilgeber erwartet im Kurs eine intensive Beschäftigung mit dem intelligenten Umgang mit Wissen (Wissensmanagement) in vier aufeinander aufbauenden Modulen. Je nach individueller Schwerpunktsetzung können die Teilgeber auch nur an einzelnen Modulen teilnehmen bzw. können nur einzelne Module oder auch nur ausgewähltes Lernmaterial aus diesen Modulen in die interne Weiterbildung zu Wissensmanagement integriert werden.

Das Seminar unterstützt die Teilgeber dabei,  individuell passende Lösungen zu finden, durch eine ganzheitliche Perspektive auf die Themen Wissensgenerierung und -weitergabe, kooperatives Arbeiten, individuelles, soziales und organisationales Lernen sowie das  praktische Kennenlernen und Ausprobieren innovativer Vorgehensweisen und Methoden.

Was kann man in dem MOOC lernen?

Die Teilgeber lernen intelligenter, effektiver und bewusster mit Wissen und Erfahrungen umzugehen und das Thema ganzheitlich zu begreifen, konkret erfahren sie:

  • was ein intelligenter Umgang mit Wissen (Wissensmanagement) generell bedeutet
  • die Erfahrungen ausscheidender Mitarbeiter weiterzugeben, zu bewahren und zu nutzen
  • die kooperative Zusammenarbeit von Mitarbeitern und Teams in der Organisation zu verbessern und Mitarbeiter unterschiedlicher Unternehmensteile oder neuer Tochterfirmen miteinander zu vernetzen
  • aus Projekten, Erfahrungen und Fehlern zu lernen – in der Organisation und persönlich
  • die systematische Weiterbildung der Mitarbeiter und von sich selbst zu optimieren
  • eine systematische Übersicht, Ordnung, Weitergabe und Pflege von Dokumenten, Wissen und Erfahrung in der Organisation zu schaffen
  • die allgemeine Mitarbeiterzufriedenheit und Unternehmenskultur zu verbessern
  • neue innovative Methoden kennenlernen und anwenden, aus „good practices“ lernen
  • die Wissensmanagement Anforderungen der neuen ISO 9001 (Release 2015) zu erfüllen
  • aus „good practice“ Beispielen anderer Unternehmen und Organisationen lernen

Inhaltliche und zeitliche Gliederung des MOOC

Gesamtdauer:  Jedes Modul dauert 3 Wochen. Zwischen den Modulen ist eine Woche Pause. Der Zeitaufwand ist ca. 3 Stunden/Woche => 9 Stunden pro Modul => 36h insgesamt. Damit ergibt sich eine Gesamtdauer für alle 4 Module von ca. 4 Monaten.

Modul 1: Einführung: Wesentliche Grundlagen, zentrale Begriffe und Modelle
Modul 2: Wissensmanagement strategisch und nachhaltig in Organisationen einführen
Modul 3: Methoden zum praktischen Umgang mit Wissen – persönliches und organisationales Wissensmanagement
Modul 4: Praxisbeispiele – good practices im Wissensmanagement aus Unternehmen und Organisationen

Der WMooc wird in 2016 durch regionale Präsenztreffen (kostenfrei) ergänzt, sodass ein Bench Learning zwischen den Teilgebern möglich ist. Da insbesondere Unternehmensvertreter keinesfalls wöchentlich Zeit haben, werden Treffen der regionalen Lerngruppen 1x pro Modul (also insgesamt max. 4x), optimal jeweils in der letzten Modulwoche, angestrebt.

Teilnahmenachweis für die Teilnehmenden

Entsprechend des modularen Aufbaus des WMoocs, bei dem eine Teilnahme auch nur an einem der Module möglich ist, gibt es auf Wunsch eine Teilnahmebescheinigung auf der vermerkt ist, an welchen Modulen teilgenommen wurde. Auf Wunsch kann eine mündliche Abschlussprüfung abgelegt und dadurch ein Zertifikat erworben werden.

Langfristiges Ergebnis (Nachhaltigkeit)

Als Ergebnis des MOOCs entsteht ein „modulares, multimediales, online Lehrbuch“ zum intelligenten Umgang mit Wissen (Wissensmanagement), das als „freies Lehr-/Lernmaterial“ (OER – Open Educational Resources) für Seminare, Workshops und Vorlesungen genutzt werden kann und damit auch „flipped classroom“ –Seminare ermöglicht. Bestehende hochwertige offene Inhalte zu Wissensmanagement Themen werden integriert. Zukünftige „Lehrmaterialien“ für unternehmensspezifische Seminare müssen dann nur noch um geschätzt 10-20% unternehmensspezifischen Inhalt ergänzt werden.

Das Projekt des Wissensmanagement MOOC 2016 in der ursprünglichen Idee ausführlicher erklärt (Video aus 2015):

Lebenswertes Chemnitz

 

Offene Methoden - Vielfalt und Augenhöhe zur Erfahrungsweitergabe
Vielfalt und Augenhöhe

Wir sind die übergreifende Initiative mit der Vision „Lebenswertes Chemnitz“,  der Mission „Lebenswertes Chemnitz für junge Familien mit berufstätigen Eltern“ und einem der Arbeitsziele „entsprechende Bürgerinnen – Projekte“ zu unterstützen.

Dies ist Stand heute (Anfang 2016) eine Idee, die ca. 2009 erstmalig geboren wurde aus dem erfolgreichen Beispiel „Lund“ in Schweden. Es hat also schon einmal in ähnlicher Form sehr erfolgreich zur Stadtentwicklung funktioniert.

Wer macht mit? Wer kooperiert mit uns? Wer unterstützt uns? Wer lebt diese Idee mit?
Sprechen Sie uns an (Kontakt).

Es geht darum, Projekte zu unterstützen und zu initiieren, die Chemnitz lebenswerter machen. Hier sehen wir drei zentrale Säulen:

  1. Projekte, die Chemnitzer Bürgerinnen selbst in Eigeninitiative initiieren und umsetzen, welche aber dafür zumindest eine gewisse Unterstützung aus Stadt, Politik und Wirtschaft benötigen.
  2. Projekte, die Chemnitzer Unternehmen und Gewerbetreibende initiieren und vorantreiben, die das Leben in Chemnitz für junge Familien mit berufstätigen Eltern lebenswerter machen.
  3. Initiativen und Projekte aus öffentlicher Verwaltung, Politik, Vereinen und gemeinnützigen Organisationen, die Chemnitz lebenswerter machen.

Eine Überzeugung ist, dass Initiativen, die das Ziel verfolgen, das tägliche Leben in Chemnitz schöner und lebenswerter zu gestalten, die Stadt in allen Aspekten voran bringen.

Die zweite Überzeugung ist, dass dies nur nachhaltig und erfolgreich gelingt, wenn die Menschen (Chemnitzerinnen) viele dieser Veränderungen selber realisieren, und dies nicht als „Service-Leistung“ von „denen da oben“ sehen. Wenn wir also gemeinsam „mit den eigenen Händen“ (und eigenem Verhalten) dieses „lebenswerte Chemnitz“ gestalten, wird es unser lebenswertes Chemnitz.

Eine dritte Überzeugung ist, dass sich einige positive Änderungen für ein lebenswertes Chemnitz bereits mit sehr wenig finanziellem Aufwand realisieren lassen. Erste hilfreiche Schritte sind schon, sich das besonders „lebenswerte“ im heutigen Chemnitz bewusst zu machen und zu kommunizieren oder diese Vorteile erst einmal bewusst zu erkennen.

Eine vierte Überzeugung ist, dass finanzielle Mittel für ein lebenswertes Chemnitz nicht vom Himmel fallen werden, sondern in Chemnitz erwirtschaftet werden müssen.

Die vierte Überzeugung ist der entscheidende Grund für die zentrale Zielgruppe dieser Initiative:

Junge Familien mit berufstätigen Eltern

Das dies ziehlführend und nicht unsozial ist, aber Konsequenzen in der Ausrichtung dieser Initiative hat, soll dies etwas genauer erläutert werden:

  • Junge Familien mit berufstätigen Eltern sind die optimale Zielgruppe um auch die Mittel für dieses „lebenswerte Chemnitz“  in Chemnitz zu erwirtschaften.
  • Die berufstätigen Eltern sind begehrte junge Fachkräfte. Wo diese gerne leben, werden sich auch Unternehmen ausbreiten, die diese Fachräfte benötigen. Erfolgreiche Unternehmen bestehen aus diesen Menschen. Je lebenswerter ihr Leben, desto positiver ihr Beitrag im Beruf.
  • Wenn junge Familien sich in Chemnitz besonders wohlfühlen und über ihre Arbeit die Mittel auch für kosteninensivere Einrichtungen einer lebenswerten Stadt verdienen, wie Schulen, Sport-, Kultur- und Freizeit-Einrichtungen, sowie Vereine, Initiativen und Veranstaltungen, dann kommt dies ALLEN Chemnitzern zugute, auch den NICHT-Berufstätigen.

Deshalb sind wir der Überzeugung, die zentrale Zielgruppe „junge Familien mit berufstätigen Eltern“ ist der Schlüssel, Chemnitz für Alle lebenswerter zu entwickeln.

Warum kann „lebenswertes Chemnitz“ weder gemeinnützig sein, noch durch die Stadt oder Parteien „betrieben“ werden?

  • Nicht alle Ansätze, die Familien mit berufstätigen Eltern das Leben in Chemnitz „schön“ machen, sind nach heutigen Maßstäben „sozial gerecht“. Noch mehr Ansätze passen wahrscheinlich nicht in das enge Korsett „Gemeinnützigkeit“.
  • Initiativen und Projekte zu einem „lebenswerten Chemnitz“ müssen weder der jeweils aktuellen Stadtpolitik noch speziellen Parteiinteressen entsprechen. Sie können (und müssen) immer wieder anderen „Macht-, Einfluss- und Interessensgruppen“  auf die Füße treten. Das geht nur unabhängig.

Wohin soll sich die Initiative „lebenswertes Chemnitz“ entwickeln? Was macht Sie?

  • Lebenswertes Chemnitz, unterstützt und initiiert Projekte und Projektideen, welche das Leben in Chemnitz für „junge Familien mit berufstätigen Eltern“ lebenswerter macht.
  • Bürgerinnen-Projekte und Bürgerinnen-Initiativen bekanntmachen, deren Umsetzung unterstützen und ggf. bei der Beschaffung der finanziellen Mittel helfen. Das „tun“ sollen hierbei die Bürgerinnen der jeweiligen Initiative selber realisieren.
  • Kooperationen zwischen bestehenden Initiativen, ob „Wirtschaftsförderung“ , „rettet Chemnitz“, Elterninitiativen oder Unternehmensverbänden schaffen, immer unter dem Blickwinkel „lebenswertes Chemnitz“, was manchmal z.B. mit Aktivitäten der „Wirtschaftförderung“ überein stimmen kann und manchmal komplett gegensätzlich sein kann.
  • Lebenswertes Chemnitz ist nicht nur eine Kotroll- und Bewertungs Instanz (Qualitätsmanagement) mit der Brille „lebenswertes Chemnitz“, sondern ist selbst auch aktiver Initiator entsprechender Projekte.
  • Der zentrale Fokus von „lebenswertem Chemnitz“ liegt jedoch darin, die Eigeninitiative ALLER Chemnitzer Playerinnen und aller Chemnitzer Bürgerinnen zu fördern, Chemnitz lebenswerter zu machen und diese Initiativen so zu unterstützen, dass sie Realität werden.
  • Wir werden für Projekte, die wir für unterstützenswert halten, versuchen notwendige Finanzgeberinnen zu finden. Dazu können Firmen direkt zielgerichtet einzelne Projekte unterstützen, oder indirekt über uns als Initiative an konkreten, speziellen Projekten mitwirken.
  • Wir sind Sparringspartnerin und Stakeholderin für das Ziel „lebenswertes Chemnitz“ um neue Projekte und Initiativen in Chemnitz hinsichtlich diese Ziels zu hinterfragen und diesen Aspekt konstruktiv in die Planungs- und Entscheidungsphase einzubringen.

Wir sind überzeugt davon, dass Chemnitz gute Ausgangsvoraussetzungen hat, in 20 Jahren das „deutsche Lund“ zu werden. Dies bedeutet, insbesondere kein „Lund“, sondern ein „lebenswertes Chemnitz“ mit eigenem speziellen Charakter zu werden, ein noch lebenswerteres Chemnitz als heute.

Nichts von all diesen Ideen können wir allein tun. Wenn Sie uns nicht unterstützen, bleibt es nur eine Vision. Sprechen Sie uns an (Kontakt).

PS:
Hier ist die weibliche Schreibform gewählt. Das Angebot richtet sich natürlich an weibliche und männliche Personen gleichermaßen ;-).